„Erwachsenenbildung ist die Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss einer unterschiedlich ausgedehnten ersten Bildungsphase“ (Wikipedia, 2005).
Lebenslanges LernenIn dem Bildungsprogramm der österreichischen Regierung ist das Konzept des Lebenslangen Lernens ein Schwerpunkt. Aufgrund des „Memorandum über lebenslanges Lernen“ der Europäischen Kommission, versucht man sich in der Erwachsenenbildung neu zu orientieren (vgl. Ribolits 1993, S.13).
Dieses Ursprungskonzept beruht darauf, dass Lernerfolge nur ermöglicht werden, wenn Tätigkeiten ausgeübt und dann begutachtet werden. Unternehmen bevorzugen diese Ausbildungsform, da die Ausbildnern selbst Mitarbeitern des gleichen Unternehmens sind und somit ihr Know how den Kollegen weitergeben können (vgl. Lindstaedt 2003, S. 32).
Unter anderem sind die wichtigsten „neuen“ Formen der Erwachsenenbildung- eLearning- Fernuniversität(insbesonders die Fernuniversität Hagen)
Der Ursprung für die Erwachsenenbildung ist die Allgemeine Schulordnung von 1774.Die heutigen staatlichen Stellen für die Förderung der Erwachsenenbildung sind die Abteilung Erwachsenenbildung im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und die Förderungsstellen des Bundes für Erwachsenenbildung in den einzelnen Bundesländern. (Erwachsenenbildung, 2005).
1973 bekennt sich die Bundesrepublik Österreich erstmals zur finanziellen Förderung der Erwachsenenbildung und formulierte ein Förderungsgesetz, dessen Aufgaben u.a. sind: - berufliche Weiterbildung- Nachholung, Fortführung und Erweiterung der Schulbildung- Aus- und Fortbildung von Erwachsenenbildnern
Die EU verfügt über keine gemeinsame Bildungspolitik und beruht vielmehr auf einer engen Partnerschaft der Mitgliedsstaaten. Außerdem ist jeder Mitgliedsstaat weiterhin für die Inhalte und die Gestaltung seiner Bildungs- und Berufsbildungssysteme selbst verantwortlich (BPB, 2005).
WIFI -Wirtschaftsförderungsinstitut
Das WIFI ist eine Teilorganisation der Kammer der gewerblichen Wirtschaft. Großes Augenmerk wird auf den Praxisbezug beim Umsetzen des Zieles gelegt (WIFI, 2005)..2.
Bfi - Berufsförderungsinstitut
Das Berufsförderungsinstitut ist auf Initiative der Arbeiterkammer für die berufliche Bildungsarbeit aller ArbeitnehmerInnenorganistionen gegründet worden. Als Leitbild sieht das Bfi Lernen als besten individuellen Schutz vor beruflichen Problemen.
Angebote WIFI und Bfi
Die beiden größten österreichischen Anbieter im Bereich Weiterbildung bieten von diversen Fachakademien, Berufsreifeprüfung und Pflegehelferausbildung eine Vielzahl von Seminaren mit Abschlussprüfungen und Diplomen an (WIFI, Bfi, 2005).
Weitere Möglichkeiten der Erwachsenenbildung sind Abendschulen für Berufstätige und Erwachsenenbildung an Universitäten
Mit den finanziellen Förderungen von Personen möchten Bund, Länder und Gemeinden den nachträglichen Erwerb von Qualifikationen erleichtern.Insbesonders Förderungen durch das AMS zielen darauf ab, dass Menschen mit unzulänglicher Berufsausbildung wieder am Berufsleben teilhaben können (Förderungen, 2005).
Die Erwachsenenbildung hat in Zukunft neue Herausforderungen aufgrund globaler demogra-phischer, ökonomischer, sozialer und kultureller Entwicklungen. Haupttrends sind u.a.:- Übergang von einer Industriegesellschaft zu einer Wissensgesellschaft- Erweiterung der Europäischen Union (vgl. Fleissner 2001).
Lindstaedt, S. N. (2002): Aufgaben-Orientiertes Kooperatives Lernen. Proceedings of Informatik. Jahrestagung der Gesellschaft für Informatik, Dortmund/Germany, Gesellschaft für Informatik. S. 32
Ribolits, E.(1995): Die Arbeit hoch? Berufspädagogische Streitschrift wider die Totalverzweckung des Menschen im Post-Fordismus, München und Wien, Profil, S. 13
Internetquellen
Anbieter von Erwachsenenbildung, Bfi, WIFI, Geschichte und Förderungen in URL:
http://www.erwachsenenbildung.at downloaded 10.12.2005
Definition in URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Erwachsenenbildung downloaded 10.12.2005
Fleissner, P.(2001) in URL:http://members.chello.at/gre/fleissner/documents/Erwachenenbildung downloaded 1.12.2005
Politik in URL: http://www.bpb.de/themen