Reise aus Österreich - Winter Reisenotizen … Österreich 2006

Seefeld

ist von jeher durch die reizvolle Landschaft des Seefelder Plateaus worden. Die Seefelder Seen sind durch ihre historisch-namensprägende Komponente und ein rätselhaftes Naturphänomen besonders interessant. Nahe des idyllisch gelegenen Möserer Sees, auf dem Plateau Wildmoos, einem beliebten Naherholungsgebiet in der Nähe Seefelds, gibt es ein sehr interessantes Naturphänomen zu beobachten: Wie aus dem Nichts bilden sich inmitten grüner Wiesen, Lärchen- und Birkenwäldern zwei Seen, der Wildmoossee und der Lottensee. Dieses nicht regelmäßig auftretende Naturwunder ergibt sich wahrscheinlich aus einem Zusammenspiel des Wasserstandes in den unterirdischen Karstsystemen bzw. des Frühjahrsniederschlages und der Schneeschmelze.

1022 erstmals urkundlich erwähnt war das etwa 1200 Meter hoch gelegene Plateau am Seefelder Sattel ein spärlich besiedeltes Moorgebiet. Allerdings befindet sich in Seefeld auch ein ehemaliges Kloster, von dem die Kirche als Pfarrkirche des Orts erhalten ist. Im Jahre 1384 wurde die Kirche zu St. Oswald zu einer Stätte der Wallfahrt. Hintergrund ist eine überlieferte Geschichte über Oswald Milser und die Färbung einer Hostie mit Blut.

Zur Geschichte des Namens

Der Wildsee ist vermutlich der Namensgeber des Ortes. Die 1022 erstmals urkundlich erwähnte Ansiedlung „Sevelt“ (Feld am See) dürfte der schon damals existente Wildsee gewesen sein. Zur Zeit Kaiser Maximilians wurden dort eine Fischart eingesetzt, welche dem See seinen „zweiten“ Namen gab („Lampretensee“). Allerdings war die wirtschaftliche Nutzung des Sees nur auf wenige Jahrzehnte beschränkt. Er trug und trägt weiterhin zur Schönheit der Seefelder Hochfläche bei und ist heute mit seinen zwei Strandbadanlagen ein beliebter Badesee. Das südliche Ufer des Sees (mit dem Reither Moor) ist wegen seiner botanischen Besonderheiten seit 1926 Naturschutzgebiet.

Tourismus

Seefeld ist mit zahlreichen Hotels und Freizeitangeboten einer der größten und beliebtesten Tourismusorte in Tirol. Die Gegend bildet zusammen mit Leutasch, Scharnitz, Mösern und Reith eine Wintersportregion, die insgesamt 250 km Loipen zu bieten hat. Die Loipen sind in der Regel bis Anfang April befahrbar. Die Olympiaregion Seefeld war zweimaliger Austragungsort für die Nordischen Wettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 1964 und 1976. Von den Schwierigkeitsgraden her gilt die Region schon heute als Mekka des Ski-Langlaufs. Fast die gesamte Weltelite hat auf einem der schönsten Hochplateaus des Alpenbogens trainiert und Wettkämpfe bestritten. Viele Nationalmannschaften sind regelmäßige Stammgäste. Das liegt an den idealen Bedingungen und daran, dass das Angebot ständig weiter verbessert wird.

Eine interaktive Langlaufkarte findet sich unter http://www.seefeld-langlauf.at/

In der Region Seefeld existieren zwei größere zusammenhängende Skigebiete sowie mehrere einzelne Skilifte. Einerseits die von der Gemeinde betriebenen Bergbahnen Rosshütte mit insgesamt zehn Liften, andererseits die privat betriebenen Gschwandtkopf-Lifte mit elf Liften. Da das Seefelder Plateau bei Nordanströmung im Winter sehr viel Neuschnee erhält und auf Grund seiner topographischen Gegebenheiten auch als "Sibirien Tirols" bezeichnet wird (bis -30 C), gilt die Region als äußerst schneesicher. Außerdem befindet sich hier die Toni-Seelos-Olympiaschanze.

Buchen von Unterkünften

http://www.seefeld.at/unterkunft.html

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Unter Verwendung von

zahlreichen Quellen wie Wikipedia und eigenen Erfahrungen.


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