Reise aus Österreich - Winter Reisenotizen … Österreich 2006

Pörtschach am Wörthersee

Das für seine sonnige Lage und mildes Klima berühmte Pörtschach führt die Tradition der "Sommerfrische" nun schon seit über 100 Jahren fort. Mit internationalen Tennistournieren, Festen und Events wie zum Beispiel die "Starnacht am Wörthersee" macht Pörtschach in der Welt immer wieder von sich reden und bietet Einheimischen wie auch seinen Gästen ein unvergessliches Erlebnis. Allerdings ist das wunderbare Ambiente Pörtschachs bereits ein Erlebnis für sich, denn Pörtschach ist gekennzeichnet durch zahlreiche Villen und stilvolle Seehäuser. Sie zeigen, daß man hier schon immer gerne wohnte. Gustav Mahler und Johannes Brahms wußten dies schon zu schätzen. Der Kurort mit seiner natürlichen Umgebung (Wälder, Wiesen, Bergland, Teiche, Weiher, Tümpel, Heilige Quelle, See) ist prädestiniert für verschiedene Freizeitaktivitäten: Golfen, Inline-Skaten, Laufen, Radfahren, Reiten, Schwimmen, Segeln, Tauchen, Tennis und Wandern gehören ebenso zur Palette der Möglichkeiten wie auch Angeln und Bogenschießen. Vor allem der See lockt mit seinen Möglichkeiten.

Pörtschach am Wörthersee ist neben Velden nach wie vor der Inbegriff des Kärntner Fremdenverkehrs. Dieser von der Natur klimatisch begünstigte Ort war vor 150 Jahren noch ein kleines unbekanntes Fischer- und Bauerndorf. Dennoch trat Pörtschach bereits in der Römerzeit "in die Geschichte" ein, denn von Velden führte die norische Hauptstraße über Töschling nach Pörtschach und dann das Seeufer entlang über Goritschach, Sallach, Pritschitz und Leinsdorf nach Krumpendorf, was zahlreiche Funde bezeugen. Um das Jahr 600 wurde Pörtschach dann von den Slawen besiedelt, welche dem Ort auch den Namen gaben (porecah=bei den Leuten, die am Bach wohnen). Als Maria Wörth zum kirchlichen Zentrum des Wörthersee-Gebietes wurde, errichtete man auch in Pörtschach die Filialkirche St. Johann Bapt., die seit 1328 nachweisbar ist. Im Jahr 1150 wird Pörtschach erstmals urkundlich erwähnt (apud Porsach), und um diese Zeit erbaute auch ein aus dem Rheinland eingewandertes Adelsgeschlecht (ab 1142 nachweisbar) die "Seeburg" an der Stelle der heutigen "Hohe Gloriette". Diese Burg verfiel jedoch sehr rasch, während die vermutlich von Verwandten erbaute Burg "Leonstain" die Jahrhunderte- wenn gleich sehr mitgenommen- überdauert hat. Beide Geschlechter erloschen noch im 14. Jahrhundert. Um 1490 wurde dann das Schloß Leonstain erbaut, das zahlreiche Besitzerwechsel erlebte. Die riesige Herrschaft Leonstain, die kurze Zeit die Gerichtbarkeit innehatte, blieb bis zum Jahre 1848 für Pörtschach bestimmend. Als sich am Ende des 18. Jahrhunderts der Feldkirchner Bauer Franz Werzer in Pörtschach ansässig machte und einen riesigen Grundbesitz erwarb, wurde bereits der Grundstein für den späteren Aufschwung gelegt. Es sollte aber noch bis zum Jahre 1853 dauern bis mit der Wörthersee-Schiffahrt die ersten "Touristen" nach Pörtschach kamen. Die Eröffnung der Bahnlinlie (1864) brachte Pörtschach dann endgültig den "Anschluß an die große Welt", auch wenn die Station damals noch Maria Wörth hieß.

Persönliche Empfehlung: Parkvilla Wörth

Die Exklusivität und das schlossähnliche Flair der Parkvilla Wörth verzaubert mit 50 m Uferlänge in absolut ruhiger Lage. 5000 Quadratmeter Parkanlage mit Liegewiese und Marina stehen zur Verfügung. Ein angrenzender 5.000 m² großer Park, lässt jeden Spaziergang durch die gepflegte Gartenanlage mit den Sommerblumen, zur Entspannungstherapie werden. Die mit Stil eingerichteten Zimmer bieten jeglichen Komfort. Das Frühstück wird auf der sonnigen Seeterrasse serviert, das Abendessen im Hotel Dermuth (nur 5 Gehminuten Richtung Zentrum).

Unter Verwendung von

http://www.poertschach.at/


Reisenotizen aus Österreich …

Kitzbühel - Sankt Anton am Arlberg - Seefeld - Mariapfarr im Lungau - Gosau am Dachstein

Kapfenstein - Pörtschach am Wörthersee - Podersdorf am Neusiedler See - St. Margarethen

impressum stangl.eu