Reise Italien - Sommer Reisenotizen … Italien 2005 bis 2006
Viareggio

ist eine Stadt im Nordwesten der italienischen Region Toskana. Das am Tyrrhenischen Meer gelegene Seebad ist Standort von Marmorverarbeitung, Töpfereien und Schiffsbau. Viareggio ist einer jener Orte, wohin die Stadtitaliener im Sommer flüchten. Für Unterhaltung jeder Art ist gesorgt. Ideal für Menschen, die den Sprachkurs mit einem kräftigen Schuss Urlaub verbinden wollen. Der breite Strand mit sehr feinem, weißen Sand und dem sauberen Meer garantiert ungetrübte Badefreuden. Die schöne Strandpromenade mit zahlreichen Cafés, Eisläden und Strandbädern zieht besonders die Jugend an.

Viareggio hat als zusätzliche Attraktion eine der größten Yachtwerften der Welt. Ebenso ist es auch ein guter Ausgangspunkt zur Erkundung der Toskana. Seien es die großen Kunst und Kultur-metropolen wie Florenz, Siena oder Pisa oder auch die Apuaner Alpen mit den malerischen Orten nördlich von
Lucca. Für Opernliebhaber: Kulturell bedeutend sind die jährlich stattfindenden Festspiele im nahen Torre del Lago Puccini (s.u.), Das Festival Puccini führt allsommerlich auf einer Freilichtbühne am Ufer des Lago Puccini Opern des Komponisten auf.

Geschichte

Viareggio entstand aus einem Kastell, das die Städte Lucca und Genua zur Verteidigung des Gebiets gegen Pisa 1172 an der Küste errichteten. Diese Kastell erhielt den Namen Castrum de Via Regia, benannt nach der Königsstraße des regierenden Römischen Kaisers Friedrich Barbarossa, die hier die Küste entlang führte. An der Festung mündete der Canale Burlamacca ins Meer, der ab 1441 der einzige Zugang Luccas zum Meer war, was die Bedeutung des Ortes erhöhte und zum Bau einer kleinen Siedlung führte. Der umgebende Sumpf und mit ihm die verbreitete Malaria verhinderten jedoch ein starkes Wachstum des Dorfes. Bereits 1480 bot die Stadt Lucca im Gebiet um die Festung kostenlos Bauland an. Das größte Hindernis für die Entwicklung war jedoch lange der umgebende Sumpf, so dass im 18. Jahrhundert größere Anstrengungen zur Trockenlegung unternommen wurden, mit deren Abschluss 1741 die Malaria langsam zurückzugehen begann. Zum Schutz gegen die vom Meer kommenden Winde wurden entlang des Strandes Pinienwälder angepflanzt, die heute das Stadtbild prägen.1543 wurde eine weitere Befestigungsanlage, die Torre Matilde errichtet, die einen besseren militärischen Schutz garantierte und zu stärkerer Besiedlung führte. 1559 wurde die erste Kirche erbaut, 1617 wurde Viareggio Vikariatssitz für die Ansiedlungen auf den umliegenden Hügeln und erhielt schließlich 1701 das Recht einer comunità

Torre del Lago Puccini

Das Gebiet von Torre del Lago, etwa 4 km von der Küste entfernt, war bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts kaum besiedelt. Im Zuge der Trockenlegung der Sümpfe fingen Jäger, Fische und Bauern an, das Gebiet zu kultivieren. Der Name rührt von einem Wachturm, der am Lago Massaciuccoli seit dem 15. Jahrhundert stand. Giacomo Puccini war von der Natur um den See begeistert und mietete im Jahr 1891 zwei Zimmer in einer Villa. Nach dem Erfolg seiner Tosca erwarb er die Villa und lebte hier bis zu seinem Tod im Jahr 1924. Nach seinem Tod wurde das Gebäude in eine Gedenkstätte umgewandelt.

Unter Verwendung von

http://de.wikipedia.org/wiki/Viareggio

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