Reise Italien - Sommer Reisenotizen … Italien 2005 bis 2006
Orbetello

liegt in der italienischen Provinz Grosseto und hat 14.607 Einwohner auf einer Fläche von 227 km2. In der Antike lag Orbetello noch auf einer Insel, von der aus das offene Meer direkt erreichbar war. Heute liegt die Stadt auf der mittleren von drei Landzungen, die den Monte Argentario mit dem toskanischen Festland verbinden. Ein Verbindungsdamm wurde erst 1824 künstlich errichtet. Zwei weitere Nehrungen, die heute Verbindungen zwischen Monte Argentario und Festland darstellen und die so genannte Lagune von Orbetello umschließen, sind erst im Laufe der Jahrhunderte entstanden. Auf der nördlichen breiten Sandbank, dem Tombolo di Giannella, verläuft die von Albinia zum Monte Argentario führende Autostraße, flankiert von Campingplätzen und Appartmentanlagen, während die südliche Nehrung, der Tombolo di Feniglia

Orbetello ist heute ein Erholungsgebiet mit weitläufigen Pinienwäldern und feinsandigen Stränden für Badegäste, Radfahrer und Wanderer, das für PKWs nicht zugänglich ist und eine intakte Natur und Tierwelt mit Damwild und Wildschweinen bewahrt hat.

Sehenswürdigkeiten

Der Dom besitzt eine gotische Fassade und wurde im späten 14. Jahrhundert auf den Grundmauern eines Vorgängerbaus errichtet. Entlang der Kaimauern an Ost- und Westseite (Mura di Levante und Mura di Ponente), in denen noch etruskische Felsblöcke stecken, lässt sich der Ortskern außen komplett umrunden. Der Corso Italia ist eine Flaniermeile mit Cafés, Restaurants und Läden. Tipp: Das WWF-Naturreservat Oasi di Orbetello ist über Stege zu Aussichtspunkten und Türmen mitten im Schilfrohr zwischen Dünen, flachen Seen und Wäldchen teilweise begehbar.

Der Monte Argentario

ist ein kreisrundes felsiges Vorgebirge, dessen höchste Erhebung (der Monte Telegrafo) 635 m aufweist. Er war in der Antike eine vom offenen Meer umgebene Insel im Tyrrhenischen Meer, an der sich später durch den von dem Fluss Albegna mitgebrachten Schlamm, Sand und Schutt drei Landzungen zum Festland bildeten, die heute das Wasser in der so genannten Lagune von Orbetello umschließen. Der Zugang zum Monte Argentario vom Festland erfolgt entweder, von Albinia kommend, über die nördliche Nehrung (Tombolo di Giannella) oder über die mittlere, als Damm artifiziell verstärkte Landzunge von Orbetello. Der südliche Tombolo di Feniglia ist nicht mit dem PKW befahrbar. Zwischen den zerklüfteten Felsen des Felsgebirges wachsen Pinien und die charakteristische Macchia-Vegetation. Kleine sandige Strände erstrecken sich schwer zugänglich tief unterhalb der Steilküsten. Weite Teile der Landschaft außerhalb der beiden Küstenorte auf der "Insel“ sind naturbelassen.

Besonders eindrucksvoll sind die Gewitter und Unwetter, die mit ihren Blitzen den Berg "umschleichen" und oft stundenlang die gespenstische Silhouette des Berges gegen einen grauschwarzen Himmel aufleuchten lassen.

Unter Verwendung von

http://de.wikipedia.org/wiki/Orbetello

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